Aktuelles

3.12.2020
Teil-Lockdown verlängert bis 10. Januar
Ergebnisse der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder

Die Ende Oktober beschlossenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden bis zum 10. Januar aufrecht erhalten. Damit bleiben alle öffentlichen Kultureinrichtungen über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel geschlossen. In einigen Bundesländern wurden bereits alle Vorstellungen bis Ende Januar 2021 abgesagt.

Information der Bundesregierung

 

NEUSTART Kultur | 9.11.2020
Unterstützung für Privattheater
Bühnenverein ist Projektträger des Förder-programms im Rahmen von NEUSTART Kultur

Auch die die von der Corona-Pandemie besonders stark betroffenen Privattheater bekommen finanzielle Unterstützung. Ab 9. November 2020 können sie Gelder aus dem Förderprogramm NEUSTART Kultur, das von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) zusammen mit dem Bühnenverein konzipiert wurde, beantragen.

Alle Infos zur Antragstellung

 

SWR2 Treffpunkt Klassik | 3.11.2020
Kultur ist nicht nur irgendeine Freizeitaktivität

Marc Grandmontagne im Gespräch

„Wir haben in den letzten Monaten alles dafür getan, damit kulturelles Leben auch in der Pandemie möglich ist“, sagte Bühnenvereinsgeschäftsführer Marc Grandmontagne vergangene Woche in einem ausführlichen Interview mit SWR2. „Selbstverständlich wissen wir, dass wir unseren Betrag zur Eindämmung der Pandemie leisten müssen, dennoch ist es schade, dass die Politik nicht davon überzeugt werden konnte, dass die Theater als sichere Orten dann auch offen bleiben können.“ Es könne nicht sein, dass immer wenn die Zahlen hoch gehen, nur die Geschäfte offen blieben und alle anderen zumachen müssten. „Die Schäden an der Gesellschaft sind einfach enorm. Das macht auch etwas mit einer Gesellschaft, die sozusagen unter Misstrauen gestellt wird, bei allen Punkten, die soziales Miteinander betreffen.“

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29.10.2020
Bund und Länder beschließen Schließung von Theatern, Opern und Konzerthäusern
Bühennverein richtete Appell an Bundeskanzlerin und Mininterpräsident*innen

Im Vorfeld der Sitzung am 28. Oktober 2020 hat sich der Deutsche Bühnenverein mit einem eindringlichen Appell an die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsident*innen der Länder gewandt: „Bitte schließen Sie nicht die Zuschauerräume in Theatern, Opern und Konzertsälen“ (Link zum vollständigen Brief).

In einem Pressestatement erläuterte Bühnenvereinspräsident Ulrich Khuon:

Der drohende Kultur-Stillstand trifft die Theater und Orchester und hart. Betroffen ist aber auch das Publikum, denn die Orte der Kultur sind auch Orte des Austauschs, die für die Gesellschaft eine unverzichtbare Bedeutung haben. Um diese Aufgabe auch unter Pandemie-Bedingungen wahrnehmen zu können, wurden überall ausgefeilte Hygienekonzepte entwickelt. Sie funktionieren offensichtlich sehr gut, denn bisher hat es keine bekannte Infektion in einem Zuschauerraum gegeben. Das sollte bei den heute anstehenden Entscheidungen unbedingt berücksichtigt werden, was wir der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsident*innen gestern auch in einem dringenden Appell geschrieben haben: Die Schließung der Theater und Orchester trägt nicht zur Eindämmung des Infektionsgeschehens bei, sie ist daher unverhältnismäßig.

Die Bundesregierung hat den Beschluss über die zusätzlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auf ihrer Webseite veröffentlicht (Link). Sie sehen die Schließung von Theatern, Opern, Konzerthäusern und ähnliche Einrichtungen vom 2. November bis Ende des Monats vor. Damit stellen alle Mitgliedshäuser des Deutschen Bühnenvereins ihren Betrieb ein.

 

Deutschlandfunk Kultur „FAZIT“ | 15.09.2020
Kleine und mittlere Theater sind existenziell bedroht

Marc Grandmontagne im Gespräch mit Marietta Schwarz

NRW hat neue Coronaregeln für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen erlassen. Marc Grandmontagne vom Deutschen Bühnenverein sieht Theater dadurch stark eingeschränkt. Dabei seien sie nicht für steigende Infektionszahlen verantwortlich. Theaterschaffende kritisieren einen neuen Corona-Erlass in Nordrhein-Westfalen. Demnach sollen ab einem bestimmten Inzidenzwert bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen maximal 250 Teilnehmer bei höchstens 20 Prozent Auslastung anwesend sein dürfen. Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins, sieht besonders kleine und mittlere Privattheater akut in ihrer Existenz bedroht. Theater sind keine Orte der Infektion. „Wir halten den Erlass für völlig verfehlt und haben ihn deswegen auch kritisiert", sagt Grandmontagne.

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Pressemitteilung | 14.10.2020
Gegen kulturblinden Aktionismus und für mehr Umsicht

Bühnenverein fordert von NRW-Landesregierung, jüngsten Erlass des Landesministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu korrigieren

„Die neue massive Begrenzung des Publikums bedeutet eine ernste Gefährdung der Theater und Orchester in NRW, vor allem der Privattheater. Wir fordern daher auch mehr Umsicht und Differenzierung bei der Ausgestaltung landesweit einheitlicher Maßnahmen, die die bisherigen Erfolge in der Ausbalancierung von Infektionsschutz und Sicherung der kulturellen Infrastruktur nicht einseitig gefährden.“ Marc Grandmontagne

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Deutschlandfunk Kultur „FAZIT“ | 08.09.2020
Gute Chancen auf weitere Lockerungen

Ulrich Khuon im Gespräch mit Vladimir Balzer

„Wir spüren, dass das Vertrauen wächst. Salzburg war ein Leuchtturm, aber es gab auch sonst kein Theater, wo etwas passiert ist. Man kann da jetzt sehr selbstbewusst auftreten, auch weil wir sehr umsichtig in der Befolgung der Regeln sind," sagte Bühnenvereinspräsident Ulrich Khuon in der Sendung „Fazit" bei Deutschlandfunk Kultur.

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Deutschlandfunk | 07.08.2020
Große Säle, wenig Plätze:
Lohnt sich das ganze Theater?

Gespräch mit Marc Grandmontagne und Anne Schneider (BFDK)

„Wie werden in den nächsten Jahren sehr schwierige finanzielle kulturpolitische Debatten haben. Es werden sich strukturelle Fragen stellen, aber an den Strukturen hängen Menschen. Das ganze System ist in seiner Fragilität erschüttert worden. Es gibt an vielen Stellen Verwerfungen, denen wir gemeinsam begegnen müssen,“ sagt Marc Grandmontagne im Gespräch mit der Anne Schneider, Geschäftsführerin des Bundesverband Freie Darstellende Künste. Doch Kultur und Theater sei demokratierelevant: „Es gibt ein Bedürfnis danach, gerade in einer Gesellschaft, die so starken Spannungen ausgesetzt ist.“

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Pressemitteilung | 07.08.2020
Theater und Konzertsäle optimal auslasten
Gemeinsame Presseerklärung

Bühnenverein, DOV, GDBA, GMD-Konferenz und Deutsche Konzerthauskonferenz fordern mehr Augenmaß bei der Zulassung von Publikum unter COVID-19-Bedingungen. Sorgfältig erarbeitete Hygienekonzepte in den Häusern lassen häufig mehr Publikum zu, als es die starren Sitzplatzbeschränkungen vielerorts vorschreiben.

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„Es gibt einen großen Bedarf an Kultur und der hängt nicht von der Postleitzahl ab. Wir wünschen uns eine schrittweise Normalisierung des Umgangs mit dem Virus. Wir wollen, dass der kulturelle Betrieb und die künstlerischen Leistungen wieder ernst genommen werden. Sie haben eine wichtige Funktion in der Gesellschaft.“
Marc Grandmontage im WDR-5-Magazin „Scala“ über die gemeinsame Presseerklärung

 

 

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