Deutscher Bühnenverein

Einzelne Theaterberufe

Komponist/in

Berufsbild

Der Komponist komponiert Musikstücke verschiedener Gattungen – Lieder, Sinfonie-Partituren, Fugen, Opern, Chorsätze oder auch Kompositionen für Filme und Werbespots. Komponisten können zudem als Dirigenten, Arrangeure, Lektoren, Musiklehrer, Fachredakteure oder Musikkritiker tätig werden. Sie sind in der Regel nicht an ein bestimmtes Haus gebunden. Diese freie Tätigkeit kann durch Auftragsarbeiten ergänzt werden, die in direkter Absprache, beispielsweise mit einem Opernhaus, angefertigt werden. Zumeist jedoch bietet der Komponist ein bereits fertiges Werk einer Bühne oder einem einschlägigen Fachverlag an.


Voraussetzungen

Das Berufsbild des Komponisten ist nicht staatlich geschützt; jeder darf komponieren und seine Werke auf dem Musikmarkt anbieten. Aufgrund des umfangreichen Wissens, das ein Komponist mitbringen muss, ist jedoch ein Kompositions-Studium angeraten. Die staatlichen Musikhochschulen verlangen hierfür als Voraussetzung den Nachweis der Hochschulreife sowie das Bestehen einer Aufnahmeprüfung (unter anderem die Präsentation mehrerer Eigenkompositionen). Bei überragender künstlerischer Begabung kann auf das Zeugnis der Hochschulreife verzichtet werden. Die genauen Einzelheiten hinsichtlich der Studienzulassung erfährt man direkt bei den Hochschulen.

Ausbildung

Das Studium dauert etwa fünf Jahre und umfasst insbesondere die Fächer Komposition, Harmonielehre, Kontrapunkt, Werkanalyse, Instrumentation, Gehörbildung, Akustik, Instrumentenkunde, Formenlehre, Klavier, Generalbass- und Partiturspiel, Musik- und Bühnenrecht, Methodik und Aufführungspraxis, Opern- und Musikgeschichte, Chorleitung, Schlagtechnik, Orchesterleitung, Dirigieren, Musikelektronik.

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