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Pressemeldung

Tarifpolitik der DOV kurios

Köln, 09.01.2009

Nachdem die Musikergewerkschaft DOV im Dezember aufgrund des vom Deutschen Bühnenverein angestrengten Gerichtsverfahrens ihre rechtswidrigen Streiks einstellen musste, hat sie nun den Bühnenverein zu neuen Verhandlungen aufgefordert. Dies entbehrt nicht der Kuriosität, denn die DOV hatte noch Mitte Dezember alle für die Zeit vor und nach dem Jahreswechsel mit dem Bühnenverein ausgehandelten Tarifgespräche abgesagt. Offenkundig weiß man bei der DOV nicht so recht, ob man verhandeln will oder nicht. Der Bühnenverein ist und war selbstverständlich immer zu Verhandlungen bereit. Soweit Verhandlungen in den vergangenen Jahren abgebrochen wurden, geschah dies stets durch die DOV. Konkret hat der Bühnenverein der DOV nun Verhandlungen für den 4. Februar 2009 angeboten; an diesem Tag tritt der Tarifausschuss des Deutschen Bühnenvereins zusammen, um das weitere Vorgehen zu beraten. Dies war bereits Anfang Dezember 2008 mit der DOV abgestimmt; eine Fristsetzung der DOV für Verhandlungen entbehrt also jeder Grundlage und hat im Übrigen – entgegen ihrer Behauptung – auch nicht stattgefunden.

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