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Pressemeldung

Bühnenverein fordert Beendigung der Berliner Orchesterstreiks

Köln, 15.10.2010

Der Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Rolf Bolwin, fordert die Musikergewerkschaft DOV auf, die Streiks der Berliner Orchester sofort zu beenden. Die Streiks sind völlig unverhältnismäßig, sie schaden massiv dem Ansehen der Opernhäuser und Orchester. Immerhin liegt von Arbeitgeberseite ein Angebot über eine Lohnerhöhung von 4,46 Prozent zuzüglich 65 Euro monatlich auf dem Tisch. „Es ist lächerlich, ein solches Angebot abzulehnen, um der mit der Lohnerhöhung verbundenen Verpflichtung der Musiker zu entgehen, im Rahmen ihrer Arbeitszeit in allen Berliner Orchestern kostenlos auszuhelfen“, so Bolwin. Diese Aushilfsverpflichtung sei nach dem neuen TVK in ganz Deutschland selbst für Orchester selbstverständlich, deren Musiker weit weniger verdienen als die Musiker der Berliner Orchester. „Die Orchestermusiker vergraulen das Publikum und sägen so an dem Ast, auf dem sie sitzen“, sagte Bolwin, der für die Opernstiftung und das Land Berlin auf Arbeitgeberseite die Verhandlungen führt.

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