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Pressemeldung

Steuerzahlerbund irrt bei Theaterfinanzierung

25.04.2001

Die Meldung des Steuerzahlerbundes über die Finanzierung von Theatern und Opernhäusern ist unzutreffend. Der Steuerzahlerbund verkennt, dass die öffentliche Finanzierung von Theatern und Opernhäusern nicht der Verbilligung der Theaterkarten, sondern der künstlerischen Arbeit und der angemessenen Bezahlung der Mitarbeiter dient. Allein aus den Einnahmen eines Theaters oder Opernhauses ist der künstlerische Betrieb ebenso wenig zu finanzieren, wie eine Stadtverwaltung ohne Steuergelder finanziert werden könnte. Im übrigen sind die vom Steuerzahlerbund genannten Zahlen überhöht. Bei der Umrechnung der öffentlichen Finanzierung auf die Theaterkarte wurden die Eigeneinnahmen der Theater einfach mitberücksichtigt. So wurden nach Berechnungen des Bühnenvereins in Berlin pro Theaterkarte nicht 276 DM sondern 197 DM an öffentlichen Zuschüssen ausgegeben. Die Zahl für Stuttgart lautet 221 DM (statt 275 DM), für München 174 DM (statt 227 DM), für Hannover 178 DM (statt 290 DM), für Hamburg 158 DM (statt 192 DM) und für Frankfurt 291 DM (statt 336 DM). Die Abweichungen zwischen den Städten ergeben sich zum großen Teil aus den unterschiedlichen Produktionsbedingungen in den einzelnen Theaterstandorten (z.B. Größe und Anzahl der Theater, technische Ausstattung, Ausstattung mit Probebühnen). Zudem sind die Grundlagen für die Berechnung der Betriebszuschüsse unterschiedlich.

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