Pressemeldung

Jahreshauptversammlung des Bühnenvereins vom 24. bis 25. Mai 2013 in Kiel

Aktuelle Kulturpolitik und Podiumsdiskussion auf der Tagesordnung

Köln, 13.05.2013

Zur Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins treffen sich die Intendanten und Direktoren der deutschen Theater und Orchester und die dafür zuständigen Kulturpolitiker vom 24. bis 25. Mai 2013 in Kiel. Rund 250 Teilnehmer werden erwartet. Der Bühnenverein berät über die Zukunft von Schauspiel, Oper, Tanz und Konzert und über aktuelle Themen. Dazu gehören insbesondere: Theater und Orchester in Deutschland als immaterielles Weltkulturerbe, Arbeitsbedingungen der darstellenden Künstler, das Bildungsprogramm der Bundesregierung „ Kultur macht stark“ sowie die angespannte Situation einzelner Theater- und Orchesterbetriebe.

Zudem gibt es eine öffentliche Podiumsdiskussion am Samstag, dem 25. Mai, um 11.15 Uhr im Theater Kiel zum Thema „Theater zwischen künstlerischem Anspruch und praktischer Sozialarbeit“. Bei der Diskussion soll es unter anderem um die Erwartungen der Politik an die Bildungsarbeit der Theater und um die Verpflichtung zu konkreten sozialen Projekten gehen. Einerseits sind die Theater künstlerische Betriebe, deren Hauptaufgabe die Kunst ist. Diese Aufgabe erfüllen sie mit Aufführungen in unterschiedlichen Sparten. Andererseits werden von der Politik zunehmend Erwartungen formuliert, die eher der Bildungsarbeit oder der Sozialarbeit zuzurechnen sind. Zugleich besteht aber bei den Theatern ein eigenes Interesse, sich im sozialen Raum zu engagieren und einen Beitrag zur kulturellen Bildung zu leisten. Dem sich daraus ergebenden Spannungsverhältnis soll die Podiumsdiskussion nachgehen.

Es diskutieren: Adrienne Goehler (Publizistin und Kuratorin), Prof. Barbara Kisseler (Kultursenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg), Barbara Mundel (Intendantin des Theater Freiburg), Dr. Thomas Oberender (Intendant der Berliner Festspiele) und Prof. Klaus Zehelein (Präsident des Deutschen Bühnenvereins und der Bayerischen Theaterakademie). Die Moderation übernimmt Dr. Ulrich Kühn vom NDR. Der Eintritt ist frei.

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