Pressemeldung

Schafft sich die Demokratie selbst ab? - Offene Tischgespräche mit vier Impulsvorträgen

Köln, 19.10.2017

Schafft sich die Demokratie selbst ab? - Offene Tischgespräche mit vier Impulsvorträgen

Samstag, 4. November 201, 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr, Theater der Jungen Welt Leipzig

Eine Veranstaltung des Deutschen Bühnenvereins in Kooperation mit dem Theater der Jungen Welt

Globalisierung, Klimawandel, Migration, soziale Gerechtigkeit - die Herausforderungen an unsere Gesellschaft und die repräsentative Demokratie sind gewaltig. Seit einiger Zeit ist ein weltweiter Aufschwung populistischer und autoritärer Tendenzen zu verzeichnen. Auch in Europa und Deutschland sind politische Kräfte am Werk, deren Ziel die Schwächung der Demokratie mit ihren Grundfreiheiten zu sein scheint.

Wir fragen: Ist die Demokratie im Niedergang oder kann sie, gestärkt durch die Überwindung der gegenwärtigen Herausforderungen, auch zukünftig das tragfähige Modell für unser Zusammenleben sein? Was ist dafür notwendig? Und was muss in diesem Zusammenhang die Rolle der Künste und ihrer Institutionen sein? Stehen wir vor einem Roll-Back ins Anti-Diverse? Und wie verarbeiten wir das Eigene und das Fremde in der Kunst? Diese zentralen Fragen unserer Zeit möchten wir gerne in informeller Atmosphäre diskutieren.

Einleitende Impulse geben Dr. Skadi Jennicke - Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig; Dr. Andreas Eberhardt - Vorstandsvorsitzender der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ); Michael Lüders - Politik- und Islamwissenschaftler und Publizist; und Dr. Oliver Tolmein - Autor, Journalist und Rechtsanwalt.

Anschließend haben Sie die Möglichkeit, sich in moderierten Tischgesprächen aktiv an der Debatte zu beteiligen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

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