Deutscher Bühnenverein

Pressemeldung

Werkstatistik 2014/2015 - neue Gestaltung, neue Struktur

„Tschick" von Wolfgang Herrndorf weiterhin ganz oben

Köln, 08.08.2016

Am 8. August 2016 ist die Werkstatistik 2014/2015 des Deutschen Bühnenvereins erschienen. Sie wurde erstmals von der Redaktion der ebenfalls vom Bühnenverein herausgegebenen Zeitschrift DIE DEUTSCHE BÜHNE erstellt und ist inhaltlich sowie grafisch neu gestaltet und strukturiert. Diese 68. Ausgabe der Werkstatistik verbindet in bewährter Weise die Daten zu Werken und Inszenierungen mit Aufführungs- und Zuschauerzahlen. Erstmals sind allerdings Inszenierungen aus dem Kinder- und Jugendtheater genauso ausführlich aufgeführt wie aus den Bereichen Musiktheater (Oper, Operette, Musical) und Schauspiel. Der Bereich Ballett/Tanz wurde neu gegliedert und nach Choreografen sortiert. Zudem werden Puppen- und Figurentheater sowie Projekte in gesonderten Kapiteln aufgeführt. Auch zeitgenössische Werke werden bei einigen Sparten stärker in den Fokus genommen. Diagramme veranschaulichen grundlegende Strukturen des Repertoires; die Tabellen mit den meistgespielten Werken, Inszenierungen und Autoren wurden erweitert.

Die neue Struktur innerhalb der Werkstatistik führt unter anderem dazu, dass der Dauerbrenner „Die Zauberflöte" von Wolfgang-Amadeus Mozart einige Spitzenpositionen zum ersten Mal abgeben muss. Ein Grund hierfür ist, dass „Zauberflöten"-Bearbeitungen nun als eigene Werke geführt werden, vor allem im Kinder- und Jugendtheater. „Die Zauberflöte" wurde im Bereich Oper in Deutschland 30mal inszeniert, knapp davor liegt Giuseppe Verdis „La Traviata" mit 31 Inszenierungen, auf dem dritten Platz findet sich George Bizets Carmen (26 Inszenierungen). Spartenübergreifend hat Tschick" nach Wolfgang Herrndorf (mit 52 Inszenierungen in Deutschland) die „Zauberflöte" nun auch als meistinszeniertes Werk auf den zweiten Platz verwiesen (insgesamt 32 Inszenierungen). Bei den Schauspielzahlen liegt „Tschick" mit 27 Inszenierungen vor „Der Vorname" von Matthieu Delaporte/Alexandre de la Patelliere (23 Inszenierungen) und „Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare (22 Inszenierungen). Bei der Zahl der Aufführungen hat die Romanbearbeitung ihre Führung gegenüber dem Vorjahr sogar noch einmal deutlich ausgebaut. Mit 1.156 Aufführungen liegt „Tschick" hier weit vor „Blue Man Group" (auf Platz 2 mit 476 Aufführungen), dem Musical „König der Löwen" (421 Aufführungen, Platz 3) oder der „Zauberflöte" (310, Platz 16).

Die neu strukturierten Tabellen der Werkstatistik finden Sie im Anhang.

Bestellung der Werkstatistik 2014/2015:

sekretariat@die-deutsche-buehne.de;

Kosten: 25,- Euro + Versandkosten

Herausgeber: Deutscher Bühnenverein - Bundesverband der Theater und Orchester

Bereits im Juni-Heft der DEUTSCHEN BÜHNE ist ein Schwerpunkt zur Werkstatistik erschienen, in dem die Redaktion hinter die Zahlen schaut und die Bedeutung von Zuschauer- und Aufführungszahlen für das Theater erfragt. Das Heft mit dem Schwerpunkt ist für 8,40 Euro bestellbar über die Homepage www.die-deutsche-buehne.de.

 

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