#JHVdigital – „Digitale Welten“ auf der Jahreshauptversammlung 2018

Das Publikum spaziert durch eine virtuelle Bühne oder sitzt im Wohnzimmer in der ersten Reihe; flexible Abos richten sich nach Vorlieben; mit Sensoren lässt sich jeder Punkt im dreidimensionalen Bühnenraum vermessen, vielleicht zieht eine Drohne bald den Prospekt gerade. Digitalisierung bedeutet Veränderung, auch für den Betrieb: Wer arbeitet wie im Theater von morgen?

Digitale Welten vor, auf und hinter der Bühne: In vier Themenpanels mit Referent*innen aus Theorie und Praxis wurde auf der Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins in Lübeck über die Auswirkungen der digitalen Revolution auf den Theater- und Orchesterbetrieb, neue Ansätze in der künstlerischen Praxis und Herausforderungen für die Aus- und Weiterbildung diskutiert. In einem gemeinsamen Gespräch zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit nachtkritik.de-Redakteurin Esther Slevogt und dem Geschäftsführenden Direktor des Deutschen Bühnenvereins Marc Grandmontagne ein Fazit.

Zukunft gestalten – Zusammenfassung der Themenpanels und gemeinsames Gespräch

Esther Slevogt
Redakteurin und Geschäftsführerin von nachtkritik.de
Organisations- und Kurator*innenteam der Konferenz Theater & Netz

Marc Grandmontagne
Geschäftsführender Direktor des
Deutschen Bühnenvereins

"Zitat Zitat Zitat Zitat" sagte nachtkritik.de-Redakteurin Esther Slevogt im Gespräch mit Marc Grandmontagne bei der Zusammenfassung der vier Themenpanels zum Schwerpunkt „Digitale Welten“ auf der Jahreshauptversammlung. Das Resümee sowie das anschließende Publikumsgespräch im Transkript:

Esther Slevogt: Das ist eine Erfahrung, die ich bei der Beobachtung gemacht habe: Das Spektrum von Erfahrungen oder Öffnung zum Digitalen ist sehr breit. Es gibt sehr avancierte Leute, aber auch solche, die das Thema mit einer fast ängstlichen Zurückhaltung beobachten.
Marc Grandmontagne: Gab es Unterschiede bei der Verwendung der Kanäle? Gibt es unterschiedliche Ansprüche? Und welche Ansprüche sollten wir als Theater denn ihrer Meinung nach uns stellen? Reicht es, auf der praktischen Ebene anzufangen und es als Werbeschiene zu nutzen oder versteht man das eher als kohärentes Tool der Gesamtkommunikation?
Esther Slevogt: Na, das ist es ja eigentlich immer. Aber es muss halt auch zum Haus passen. Wenn man als digitaler Trendstreber da rangeht und denkt dass das modern ist, aber man keinen Plan hat, wie man das befüllen will, die ganzen Kanäle...

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Themenpanel 1 – Öffentlichkeitsarbeit & Vertrieb: Content-Marketing und digitale Konzepte zur Publikumsgewinnung

Ingo Sawilla
Leitung Kommunikation
Berliner Ensemble

Ingo Sawilla beschritt bereits am Residenztheater Neuland in Sachen Social Media Kommunikation. In einem kürzlich erschienenen Porträt beschrieb ihn Die deutsche Bühne als " XXX ". Seit 2017 leitet er die Abteilung Kommunikation des Berliner Ensembles, gibt Workshops im Bereich Online-Kommunikation für Kultureinrichtungen und arbeitet frei u.a. für die Bayreuther Festspiele. In seinem Vortrag erklärte Ingo Sawilla anhand von Best-Practise-Beispielen und seinen umfangreichen Erfahrungen die ...

Christian Holst
Dozent und Projektmanager
Vorstandsmitglied der stARTconference
und Mitorganisator des Hamburger stARTcamps

 

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