Deutscher Bühnenverein

Werkstatistik

425 Seiten, gebunden
Erscheinungsdatum: 29.07.2021

29,80 Euro inkl. Versandkosten
Exklusiv im Abo für Mitglieder: 18,00 Euro inkl. Versandkosten

Ältere Ausgaben sind noch beziehbar.

Bestellbar unter werkstatistik@die-deutsche-buehne.de

 

Wer spielte was?

Werkstatistik 2019/2020 des Deutschen Bühnenvereins

Aus dem Inhalt

Vor genau einem Jahr stand an dieser Stelle noch der Satz, die neue Werkstatistik zeige „gegenüber den Vorjahren eine beeindruckende Konstanz." Davon kann in der ersten Corona-Spielzeit natürlich nicht mehr die Rede sein. Ganz im Gegenteil: Das professionelle Theaterschaffen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist nach dem Lockdown im März 2020 bis zum Rest der Saison überwiegend zum Erliegen gekommen. Da ist es zunächst überraschend, dass die Werkstatistik „Wer spielte was?" für die Saison 2019/20 nur 17 Seiten dünner ist als die der Vorsaison.

Die Auflösung dieses Widerspruchs liegt, wie mir die Redaktion versichert, nicht in gestalterischen Tricks, sondern vielmehr im neu hinzugekommen Kapitel Digitales Theater. Sehr bald haben nämlich viele Theater neue Wege zum Publikum gesucht. Nicht nur über die Versendung alter Theateraufzeichnungen, sondern auch mit neuen experimentellen Produktionen. Diese Ausgabe der Werkstatistik ist also keineswegs nur das Dokument eines Verlustes, sondern auch Zeichen für neue künstlerische Entwicklungen.

Immerhin haben 410 Theater in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Daten gemeldet, davon 353 aus Deutschland. Der Rückgang um elf Prozent erklärt sich vor allem durch ausgefallene Festspiele. Um 13 Prozent gesunken ist die Zahl der gespielten Werke (auf 4.659 inklusive Österreich und Schweiz und 4.166 in Deutschland), um 14 Prozent die Zahl der Inszenierungen (7.028 gesamt und 6.220 in Deutschland). Dramatischer sind die Rückgänge bei Aufführungen und Zuschauerzahlen: 63.328 (gesamt) bzw. 56.122 (Deutschland) Aufführungen bedeuten einen Rückgang um 33 Prozent gegenüber der Vorsaison, 16.756.306 (gesamt) bzw. 13.949.085 (Deutschland) Zuschauer*innen sind ein Einbruch von 39 Prozent.

 

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