Geschäftsbericht
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Rückblick und Ausblick
2010. Das erste Jahr der neuen Dekade des 21. Jahrhunderts. Die in den letzten Jahren über Europa und die Welt hineinbrechende Wirtschaftskrise ist bei den Kommunalfinanzen angekommen. Erneut gibt also es intensive Diskussionen über die öffentliche Finanzierung der Stadt und ihrer Einrichtungen. Dies konnte an den Theatern und Orchestern nicht spurlos vorübergehen. Deswegen hatte der Bühnenverein schon 2009 die Frage in den Mittelpunkt seiner Öffentlichkeitsarbeit gerückt, welche Bedeutung Kultureinrichtungen für die Stadt und ihre Bewohner haben. Daran anknüpfend wurde auch im vergangenen Geschäftsjahr immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass die Stadt mehr ist als ein Ballungsraum. Sie und ihre Zukunft müssen gestaltet werden. Das wird ohne die notwendigen finanziellen Mittel nicht gehen, wollen die Städte langfristig nicht erheblich an Attraktivität verlieren. Die Forderung des Bühnenvereins lautete und lautet weiterhin: Unsere Kommunen müssen finanziell so ausgestattet sein, dass sie ihre soziale und kulturelle Infrastruktur finanzieren können. Für Städte ist es entscheidend, den sozialen Schutz der Schwachen zu gewährleisten. Ebenso entscheidend ist es aber, dass sie nach innen und außen ein Profil haben. Dies geht nicht ohne Kunst und Kultur. »Vom Wert der Kunst« war dann auch das Thema der Podiumsdiskussion bei der Jahreshauptversammlung des Bühnenvereins in Freiburg. Es war insbesondere die Präsidentin des Deutschen Städtetages, Petra Roth, die deutlich werden ließ, wie wichtig Theater und Musik für das Leben ihrer Stadt ist.
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