Allgemeine Informationen & Materialien

Bereits die ersten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus haben das öffentliche Leben bis zum Sommer erheblich eingeschränkt. Dazu gehörte auch die komplette Einstellung des Spielbetriebs der Theater und Orchester bis Ende Mai. Nach einer Phase fortgesetzter Lockerungen konnte die aktuelle Spielzeit überall unter besonderen Bedingungen eröffnet werden. Dafür haben die Häuser mit den örtlichen Behörden Hygienekonzepte abgestimmt, die einen Spielbetrieb ermöglichten. Auch die Arbeitsbedingungen auf und hinter der Bühne wurden entsprechend umgestaltet. Trotz aller Bemühungen hat die Bundesregierung geminsam mit den Ministerpräsident*innen der Länder angesichts steigender Infektionszahlen am 28. Oktober 2020 beschlossen, alle öffentlichen Kultureinrichtungen für den Monat November zu schließen.

Als Arbeitgeber- und Interessenverband hat der Bühnenverein im Dialog mit Bund, Ländern, dem Deutschen Städtetag und Verbänden wie dem Deutschen Kulturrat und unserem europäischen Dachverband Pearle* an der Erarbeitung von Lösungen mitgewirkt. Dazu gehörten die Einführung der Kurzarbeit zum Schutz der Arbeitsplätze auch im öffentlichen Theatersystem sowie die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Arbeitsschutzstandards für den Proben- und Vorstellungsbetrieb in Theatern und Orchestern zusammen mit der Politik und der gesetzlichen Unfallversicherung.

Das Eckpunktepapier der Kulturminister*innen der Länder und der Bundesbeaufragten für Kultur und Medien vom 15. Mai 2020, an dessen Erarbeitung der Bühnenverein mitgewirkt hat, war dabei eine Richtschnur für die Wiederaufnahme des Theater- und Orchesterbetriebs. Es kann hier heruntergeladen werden.

Mit NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein umfangreiches Rettungsprogramm zur Erhaltung der kulturellen Infrastruktur auf den Weg gebracht. „Mit zusätzlich einer Milliarde Euro unterstützen wir den Neustart des kulturellen Lebens in Deutschland und stellen die Weichen auf Zukunft,“ sagte Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, bei der Bekanntgabe des Programms. 150 Millionen aus dem Paket sind für die Bereiche Theater und Tanz vorgesehen. Die Fördermodalitäten der Unterstützung für die Privattheater wird dabei über den Deutschen Bühnenverein abgewickelt. Die Hilfen könenn ab 9. November beantragt werden.

Wir beobachten die Theater- und Orchesterszene und stellen Regelwerke und Hintergrundpapiere zur Verfügung, informieren über aktuelle Stellungnahmen des Deutschen Bühnenvereins und führen Unterstützungsmaßnahmen für Betroffene auf.

Selbstverständlich steht der Deutsche Bühnenverein seinen Mitgliedern, der Presse und der Öffentlichkeit bei Rückfragen zur aktuellen Situation zur Verfügung. Die Hauptgeschäftsstelle erreichen Sie unter verres@buehnenverein.de. Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an pr@buehnenverein.de.

 

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