05.02.2026

Deutscher Städtetag empfiehlt seinen Mitgliedern den Zukunftspakt Bühne

Das Präsidium des Deutschen Städtetages hat sich in seiner jüngsten Sitzung in Dresden mit dem Zukunftspakt Bühne des Deutschen Bühnenvereins befasst.

Es empfiehlt den Mitgliedsstädten, eine Umsetzung des Paktes vor Ort zu prüfen und sieht in der Handlungsempfehlung ein wichtiges Instrument für die Zukunftssicherung der kommunalen Theater und Orchester sowie für die Gastspielhäuser ohne eigenes Ensemble. 

Der Abschluss von mittelfristigen Vereinbarungen ermögliche gerade in finanziell angespannten Zeiten die Schaffung von Planungs- und Finanzierungssicherheit sowohl für die Häuser als auch für die Rechtsträger und trage dazu bei, disruptiven Entwicklungen vorzubeugen, heißt es in der Beschlussbegründung. Der Städtetag vertritt die Interessen aller kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte in Deutschland. 

»Dass der Städtetag den Zukunftspakt Bühne des Deutschen Bühnenvereins als Strategie empfiehlt, ist ein starkes Zeichen und freut uns sehr. Wir haben diese Handlungsempfehlung in unserer Mitgliedschaft mit der Fachexpertise von Rechtsträgern und Theaterleitungen entwickelt. Gerade wenn Rahmenbedingungen erodieren und finanzielle Mittel wegbrechen, ist es existenziell, dass die Beteiligten strukturiert zusammenarbeiten. Der Zukunftspakt Bühne bietet dazu eine Anleitung. Kurzfristige Ansagen können nicht die Kommunikation der Zukunft bestimmen, es braucht gerade auch in finanziellen Krisensituationen eine Planungsperspektive für die Bühnen«, erklärt Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins. 

Ein Zukunftspakt, wie ihn die Handlungsempfehlung vorschlägt, gibt der Bühne Klarheit über das in dieser Zeit zur Verfügung stehende Budget. Im Rahmen des Paktprozesses denken Träger und Organisation gemeinsam über den kulturpolitischen Auftrag, die Rolle und die Bedeutung der Bühne für die Stadtgesellschaft nach. Das Ergebnis ist ein Zukunftspakt, in dem die Beteiligten Maßnahmen der Transformation genauso wie die offensive Kommunikation der gesetzten Ziele festhalten. 

Der Deutsche Bühnenverein veröffentlicht mit dieser Handlungsempfehlung zudem eine Toolbox, die Anstöße für die Transformation enthält. Im Fokus stehen Anregungen zum Überdenken der Produktionsprozesse an den Bühnen und Vorschläge für eine erweiterte Kooperation zwischen den Bühnen sowie mit Partnern aus der freien Szene. 

Zum Zukunftspakt Bühne

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