Newsletter August 2026
Liebe Leser:innen,
Sommerpause? Von wegen! Die Festival-Saison ist in vollem Gange: In Bayreuth erhitzt die Festspiel-Gemüter, ob KI der »Ring«-Regie die Hand führen sollte und beim asphalt Festival in Düsseldorf hat Florentina Holzinger mit »A Year without Summer« für viel Applaus, flaue Mägen und feministische Solidarität gesorgt. Landauf und landab strömen Tourist:innen, Fans und Einheimische zu den Festspielen mit Programmen, die von »Parzifal« bei den Bad Hersfelder Festspielen über »Meister Eder und sein Pumuckl« bei den Luisenburg Festspielen in Wunsiedel bis zu »Hamlet« beim Lausitz Festival in Görlitz reichen.
Der Sommer ist alles andere als eine Durststrecke. Die DEUTSCHE BÜHNE gibt in jedem Jahr mit dem Sonderheft FESTIVALS 2026 einen umfassenden Überblick über Angebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ausgewählte Festivals der Saison 2026 werden im Porträt vorgestellt, zudem widmet sich Autorin Anne Fritsch dem Heidelberger Stückemarkt, der in diesem Jahr – im letzten unter der Leitung von Holger Schultze und Jürgen Popig – dramatische Stimmen aus dem In- und Ausland hörbar machte. Gastland 2026 war Kanada. Für einen aktuellen Überblick über die verbleibenden Festival-Wochen bietet der Festival-Planer online eine chronologische Liste mit Terminen und Links.
Falls Sie unseren neuen Sondernewsletter Europa verpasst haben sollten: Wir stellen in den kommenden Wochen Menschen vor, die sich auf europäischer Ebene für die Interessen der Bühnen einsetzen. Zum Auftakt haben wir ein Gespräch mit Anita Debaere geführt, Direktorin von Pearle*, Performing Arts Employers Associations League Europe.
Pearle* vertritt die Interessen der Arbeitgeber der Darstellenden Künste gegenüber der Europäischen Politik, auch der Deutsche Bühnenverein ist Mitglied. Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin, führt aus: »Auf europäischer Ebene werden Entscheidungen über Rahmenbedingungen für unsere Branche getroffen. Um diese für die Arbeit der Theater und Orchester positiv zu beeinflussen, müssen wir uns als Verband genau an diesem Punkt einbringen und nicht erst, wenn der deutsche Gesetzgeber die Richtlinie umsetzt. Das erreichen wir über unsere Mitgliedschaft und unsere Mitarbeit im Präsidium bei Pearle*.«
Sollte Ihre Planung über die Sommermonate hinausreichen, bietet Ihnen die August-Ausgabe der DEUTSCHEN BÜHNE eine kritische Betrachtung der kommenden Spielzeit. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Sommerliche Grüße
Marion Troja
und das Team Kommunikation