Newsletter Oktober 2026

Liebe Leser:innen,

Brigitte Fassbaender wird mit dem Deutschen Theaterpeis DER FAUST 2026 für ihr Lebenswerk geehrt. Die Mezzosopranistin, Regisseurin und Theaterleiterin erhält die Auszeichnung am 14. November im Hessischen Staatstheater Wiesbaden im Rahmen einer großen Gala zur diesjährigen Preisverleihung. Wir gratulieren ganz herzlich!

Die Jury ehrt mit Brigitte Fassbaender eine Mezzosopranistin von herausragender Persönlichkeit, die in ihrer Karriere alle wichtigen Partien ihres Fachs gesungen hat und sich nach ihrer aktiven Sängerinnenlaufbahn ab 1995 auch als Musiktheateregisseurin profilierte. Die Förderung junger Talente war ihr stets ebenso wichtig: Als gefragte Gesangspädagogin unterrichtet sie bis heute weltweit in Meisterkursen und leitet seit 2002 das Festival Eppaner Liedsommer. Besonders der Kunstform des Liedes widmete sie sich in Konzerten und Kursen und hat als erste Frau die drei großen Liederzyklen von Franz Schubert aufgenommen. Zu Ehren von Brigitte Fassbaender hat die Bayerische Staatsoper heute eine Playlist veröffentlicht. 

Alle Informationen zur diesjährigen FAUST-Verleihung und zu den mehr als 60 nominierten Künstler:innen finden Sie auf unserer Webseite. Über Social Media stellen wir Ihnen in den kommenden Wochen Nominierte und Kategorien vor. Und schon am Nachmittag vor der Gala geht’s los im Hessischen Staatstheater Wiesbaden: »Wem gehört die Stadt?« diese Frage, zugleich Spielzeitmotto und Titel einer Inszenierung von Regisseur Helge Schmidt, diskutieren Menschen aus Kultur, Politik und Wissenschaft, aus Wiesbaden und der Welt auf dem Podium und mit dem Publikum bei DER FAUST extra. Der Eintritt ist frei.

Für große Resonanz hat die Festrede von Carsten Brosda zur Wiedereröffnung der Kölner Bühnen gesorgt. Der Präsident des Deutschen Bühnenvereins betonte die Bedeutung öffentlicher Kulturförderung und sprach sich deutlich gegen jede politische Einflussnahme auf die Kunstfreiheit aus: »Deutschlands kultureller Reichtum liegt in den Städten und Regionen. In Berlin wird viel von der Kulturnation geredet, gelebt wird sie in Köln und Koblenz, in München und Magdeburg, in Hamburg und Hameln. (…) Die Künste haben die unbedingte Freiheit, ›andere Geschichten‹ zu erzählen. Geschichten, die anrühren, die irritieren, aus denen Vielfalt klingt. In denen unsere Menschlichkeit sichtbar wird. Es ist an uns, die Räume dieser Freiheit zu sichern – vom Club bis zur Oper, vom Atelier bis zum Museum, vom Kindertheater bis zum soziokulturellen Stadtteiltreff.« Carsten Brosdas Rede finden Sie zum Nachlesen auf unserer Webseite, der gesamte Festakt ist als Video in der WDR-Mediathek abrufbar.

Wir wünschen Ihnen einen sonnigen Altweibersommer!
 
Herzliche Grüße
Marion Troja 
und das Team Kommunikation  

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