Münchner Kammerspiele und Stadtrat schließen einen Zukunftspakt
Der Stadtrat der Landeshauptstadt München hat dem mehrjährigen Konsolidierungskonzept »MK:2030« der Münchner Kammerspiele zugestimmt.
Mit »MK:2030« greift München als eine der ersten Städte unsere Empfehlung auf, in finanziell schwierigen Zeiten einen Zukunftspakt Bühne zu schließen und eine gemeinsame Planungsperspektive zu schaffen. Der Eigenbetrieb Münchner Kammerspiele reagiert damit auf die anhaltend herausfordernde Haushaltslage der Stadt.
Über einen Zeitraum von fünf Spielzeiten werden sukzessive Maßnahmen umgesetzt, die sowohl dem Spardruck Rechnung tragen als auch die Kernstrukturen und die künstlerische Leistungsfähigkeit des Eigenbetriebs erhalten:
- Der Zuschuss wird dauerhaft um 1,14 Mio. € gekürzt.
- Die Kosten werden strukturell um 2,6 Mio. € abgesenkt.
- Die Einnahmen werden im Verlauf des Konzepts um 30 % gesteigert.
- Interne Abläufe und Strukturen werden modernisiert.
»Ich bin dankbar für das Vertrauen des Stadtrats, mit diesem Konzept Planungssicherheit zu ermöglichen. Dass sich die Stadt München auch in wirtschaftlich so krisenhaften Zeiten klar zu den Kammerspielen bekennt, ist ein starkes und bemerkenswertes Signal«, erklärt Oliver Beckmann. Der Geschäftsführende Direktor der Münchner Kammerspiele hat im Think Tank Transformation des Deutschen Bühnenvereins mitgewirkt. Ergebnis ist die Handlungsempfehlung Zukunftspakt Bühne, die auch das Präsidium des Deutschen Städtetages seit Anfang des Jahres seinen Mitgliedern anrät.