Anlässlich der Jahrestagung des Deutschen Bühnenvereins im Juni 2026 unterstreicht Bühnenvereinspräsident Carsten Brosda wie wichtig es ist, dass die Entscheidungsträger:innen der deutschen Kulturbranche zusammenkommen, um gemeinsam Strategien für den Umgang mit Herausforderungen wie den Rechtsruck in der Gesellschaft oder die finanzielle Notlage der Kommunen zu entwickeln:
»Die Freiheit der Künste steht unter Druck. Gesellschaftlich und politisch mehren sich die Fälle, in denen künstlerische Räume verengt werden, weil inhaltliche Positionen nicht aushaltbar erscheinen oder weil die Mittel knapper werden. Dass Förderentscheidungen nicht mehr nur rein künstlerisch begründet werden, sorgt ebenso für große Verunsicherung wie der Ausblick auf die Landtagswahlen im Herbst, bei denen Kräfte erfolgreich sein könnten, die bereits ankündigen, inhaltlich Einfluss auf die Kultur nehmen zu wollen. Mit der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Bühnenvereins wollen wir angesichts dieser aufgeheizten Situation Strategien entwickeln, wie wir die Bühnen als Orte der freien Kunst stärken und sichern können.«