Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern am Wochenende ist klar: Der Druck auf die Kultur in Deutschland steigt weiter.
Deshalb starten wir eine bundesweite Kampagne für die Freiheit der Kunst und für Solidarität mit den Theatern und Orchestern, die unter politischen Druck geraten.
Die Freiheit der Kunst ist für uns nicht verhandelbar. Wir lehnen jeden Bekenntniszwang als Voraussetzung für Kulturförderung solidarisch ab und wenden uns gemeinsam gegen die politische Einflussnahme auf Kunst und Künstler:innen.
Es ist unbedingte Aufgabe der Kulturpolitik, Räume und Ressourcen bereitzustellen, in denen die Künste und die Gesellschaft Positionen aushandeln können. Frei und in Vielfalt. Wer dies an Bedingungen knüpft oder in Frage stellt, wendet sich gegen eine freiheitliche und offene Gesellschaft.
- Wir stärken die Stimmen unserer Mitglieder in der Öffentlichkeit, gerade wenn sie unter Druck geraten.
- Wir beraten juristisch, welche rechtlichen Wege unseren Mitgliedern offenstehen.
- Wir mobilisieren bundesweit Akteur:innen, um Unterstützung für betroffene Bühnen zu aktivieren.
Gerne können Sie unsere Kampagnen-Beiträge auf Instagram, Facebook, LinkedIn und Bluesky teilen oder mit eigenen Veröffentlichungen Ihre Solidarität mit den Theatern und Orchestern erklären.